Stafffire - das sind Lars, Mikha und Marcel, die ihre Faszination für das "Staff spinning" (Stabdrehen,
Stabjonglage) eint. Mit Kurz-, Lang- oder Doppelstäben wirbeln sie bei ihren Auftritten umher, Marcel dazu
mit seinen Muriellen und Mikha mit den Maximums - Stäben, die bis auf die Grifflänge komplett brennen.
Eine wirklich heiße Angelegenheit!
Die drei Jungs, die parallel noch in anderen Gruppen mitwirken, haben eine professionelle Performance
entwickelt, die sie allein, zu zweit oder zu dritt präsentieren können - oder, wie beim Spectactulum meist gängig,
mit vielen anderen Feuerperformern.
Wer selbst die Grundlagen erlernen möchte um später mit Feuer zu spielen, der kann sich gerne zwecks
individuell zugeschnittener Workshops an Lars wenden.
Narren-Frey ist ein mobiles Theater-Ensemble aus Birkenfeld (bei Pforzheim), bestehend aus drei
Darstellern. Wir verfügen über verschiedene lustige Mitmach-Theater-Programme und spielen als originelle
Unterhaltung auf öffentlichen und privaten Veranstaltungen aller Art, insbesondere auf Mittelaltermärkten und
Ritterspielen.
Unsere Aufführungen bestehen aus Theaterspiel, stilvoll präsentiert in "Vers und Reim" von den Darstellern und
darin integrierten, zum Brüllen komischen Gesellschaftsspielen, in die unsere Zuschauer aktiv mit einbezogen
werden.Diese phantastische Kombination aus Theaterspiel und Improvisation, die Ihr als Zuschauer oder privat mit
Euren Gästen aktiv miterleben könnt, ist in ihrer Form einzigartig und bietet für Jung und Alt eine
außergewöhnliche und lustige Unterhaltung.
Auf öffentlichen Veranstaltungen wie z.B. auf Straßenfesten, Firmenfesten, allgemeinen oder mittelalterlichen
Märkten haben wir spezielle Mitmach-Theaterstücke in einer Länge von ca. 45 Min. kreiert, wobei Zuschauer, Gäste
und Passanten wahllos mit einbezogen werden. Kostümiert bewältigen diese dann verschiedene, witzige Aufgaben. Auf
öffentlichen Bühnen ist unser einzigartiges und urkomisches Mitmach-Theater mittlerweile bundesweit ein sehr
gefragtes Unterhaltungsprogramm.
So kommt es auch vor, dass wir Gaukler uns hin und wieder auf eine Reise durch die Zeit begeben, wobei wir vom
Mittelalter auch einmal im Barock landen können. Doch wo auch immer wir uns gerade befinden, unsere irrwitzigen
Programme werden garantiert auch Eure Lachmuskeln im Sturm erobern.
Text: Narren-Frey
Mona heißt eigentlich Monika. Ihr Namenskürzel hat sie sehr amüsant damit erklärt, dass sie
"Moni" als Abkürzung ihres Names nicht mag und daher "einfach das a vom Ende an die Stelle des i gerückt" hat.
Und wie der Zusatz vermuten lässt, stammt sie gebürtig aus Magdeburg.
Durch ihre Arbeit in einer Kinderbibliothek hat sie oft Gelegenheit, dem Nachwuchs bei diversen Veranstaltungen
vorzulesen und zu erzählen. Auch jetzt noch ist sie mit viel Einsatz und Freude dabei, wenn es darum geht in der
örtlichen Bibliothek Lesungen für Erwachsene zu halten - denn auch diese lassen sich gerne von gut erzählten
Geschichten fesseln.
1991 besuchte sie das erste Mal
einen Mittelaltermarkt in Heilbronn. Dort packte sie die Faszination für das Mittelalter und seine Geschichten.
Ein späterer Besuch des "Festivals der Spielleut", bei dem sie ihre Beisterung für die Musik dieser Zeit
entdeckte, steigerte ihr Interesse für das Mittelalter weiter und weiter.
Inzwischen trifft man sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf Märkten in ihrer Gegend an.
Mit der Zeit erwachte der Wunsch selbst ein Teil dessen zu werden, was den Besucher Mal um Mal so fesselt. So
besann sich Mona auf ihren Erfolg beim Erzählen und Vorlesen und beschäftigte sich eingehend mit Märchen, die
zum
Mittelalter passen. Darin kann es um Prinzessinnen und Prinzen gehen, um mutige Ritter oder böse Hexen und
Drachen... Aber Mona erzählt die Märchen nicht nur, sie lässt sie ihre Zuhörer erleben.
Und erleben könnt ihr Mona, Märchenfrau von Magdeburg, auch dieses Jahr bei uns auf dem Historischen Spectaculum.
Bis heute wird der Einfluss der mittelalterlichen heimat- und rechtlosen fahrenden Spielleute auf die Entwicklung
der europäischen Musikgeschichte unterschätzt. Doch gerade die Lieder der "Verdammten und Hochgeehrten" werden
beim Duo WILDWUCHS angemessen berücksichtigt - so gut dies die spärliche Quellenlage durch die eigentlich
mündliche Liedtradition der Fahrenden zulässt. Deren sprichwörtliche Mobilität ermöglichte einen äußerst
fruchtbaren kulturellen Austausch sogar über die Grenzen Europas hinweg, zum Beispiel entlang der alten Pilger-
und Handelswege.
Die Klangwelt des Mittelalters und der Renaissance lässt sich aus unseren modernen Wahrnehmungsgewohnheiten heraus
nur schwer erschließen. Daher ist es dem Duo WILDWUCHS mit seiner 11-jährigen Auftrittserfahrung ein besonderes
Anliegen, seinen Zuhörern aufschlussreichen Einblick in diese vergessene Kultur zu ermöglichen.
Das geschieht zunächst durch ein vielseitiges Repertoire, das ganz unterschiedliche Aspekte des damaligen Alltags
beleuchtet. So finden sich Jahreszeitenlieder, Liebeslieder, ironische Lieder, Sauflieder, kritische Lieder,
Minnelieder und Lieder der Scholaren ebenso im Programm wie Marienlieder oder Pilgerlieder.
Schwer verständliche mittelhochdeutsche Texte und die Herkunft alter Melodien werden spielerisch erläutert.
Die sorgfältige Auswahl der vielseitigen Instrumentalbegleitung entspricht einerseits historischen
Gepflogenheiten, andererseits verdeutlicht sie mithilfe verschiedener Klangeigenschaften den Inhalt des
gesungenen Wortes.
Instrumente wie Dudelsack, Drehleier, Schalmeien, Cornamusen, Cister, Schlüsselfiedel und diverses Schlagwerk
sind heutigen Zuhörern kaum mehr bekannt. Daher werden an passender Stelle Funktionsweise und symbolische
Bedeutung wichtiger Instrumente angesprochen.
Hilfreich beim Eintauchen in diese ferne Welt sind unterstützende Gestik und Mimik - zum Beispiel bei
Acapella-Stücken - und der Auftritt in historischer Gewandung.
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